Siegen. Die Bewahrung und Erhaltung der Schöpfung ist seit jeher ein wichtiges Anliegen christlicher Gemeinden. Deshalb veranstaltet die Arbeitsgemeinschaft der christlichen Kirchen (AcK) in der Region seit einigen Jahren einen Gottesdienst, um an die Verantwortung für die Umwelt und die Erde zu erinnern.

In diesem Jahr geht es um das Thema Salz – schon im Neuen Testament ein wichtiges Lebensmittel, das Jesus als Beispiel für das Verhalten seiner Gemeinde nutzt. Salz gehört zu Gottes Schöpfung und findet vielfältige Verwendung in vielen Lebensbereichen des Menschen. Weil es so wertvoll ist, bezeichnet man es auch als „weißes Gold“. Es sorgt nicht nur für den Geschmack in den Speisen, sondern es ist lebenswichtig – ohne Salz ist der Mensch auf Dauer nicht lebensfähig. Salz findet auch in anderen Bereichen wie in der Industrie und im Gesundheitswesen Verwendung.

Das Motto des diesjährigen Gottesdienstes „Salz der Erde“ will dafür sensibilisieren, dass der Mensch nicht ohne Salz leben kann. Gleichzeitig will das Motto an die Aufgabe der Christen erinnern, als „Salz der Erde“ sich für die Bewahrung und Erhaltung der Schöpfung einzusetzen sowie für einen sinnvollen Umgang mit ihren Ressourcen.

Der Gottesdienst findet am Sonntag, den 15. September um 18 Uhr im Gemeindezentrum der Freien evangelischen Gemeinde auf dem Fischbacherberg – Ypernstraße 163 – statt. Die Predigt wird in diesem Jahr Pfarrer Martin Ahlhaus halten, der Beauftragter der evangelischen Kirche von Westfalen für unter anderem ökumenische Aufgaben in Südwestfalen ist.

Die AcK ist ein Zusammenschluss der christlichen Gemeinden und Kirchen der Kreise Siegen-Wittgenstein und Olpe. Delegierte der Konfessionen treffen sich regelmäßig zum gemeinsamen Austausch und zur Planung etwa des Gottesdienstes am 15. September. Sie freuen sich über alle, die Interesse haben an der ökumenischen Zusammenarbeit und der Bewahrung der Schöpfung und dies mit einem Besuch des Gottesdienstes zum Ausdruck bringen.